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	<description>Wissen für das Internet</description>
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		<title>Barrierefreies Webdesign</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 11:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefreies Webdesign]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Bundesrepublik Deutschland leben mehr als sieben Millionen Behinderte. Dabei sind die Zahlen nur bedingt aussagefähig: Es wurden vom Landesamt für Statistik nur diejenigen Personen erfasst, die einen Status als Schwerbehinderte haben, also einen Grad der Behinderung (GDB) von mehr als 50. Weitere Untersuchungen belegen, dass Menschen mit Behinderung mehr Zeit am Computer verbringen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-86" title="Webdesign" src="http://www.brauchbarkeit.at/wp-content/uploads/2011/11/Web-Design_Mensch-300x300.jpg" alt="Barrierefreies Webdesign" width="300" height="300" /><strong>In der Bundesrepublik Deutschland leben mehr als sieben Millionen Behinderte. Dabei sind die Zahlen nur bedingt aussagefähig: Es wurden vom Landesamt für Statistik nur diejenigen Personen erfasst, die einen Status als Schwerbehinderte haben, also einen Grad der Behinderung (GDB) von mehr als 50. Weitere Untersuchungen belegen, dass Menschen mit Behinderung mehr Zeit am Computer verbringen, als Nicht-Behinderte. Diesem Personenkreis im Netz gerecht zu werden ist ganz einfach.</strong> <span id="more-85"></span></p>
<h2>Wie kann eine Seite für Behinderte und Nicht-Behinderte gestaltet sein</h2>
<p>Barrierefreie Webgestaltung ist weit mehr als guter Stil und mit wenig Aufwand zu erreichen. Dafür ist es notwendig, sich die Bedürfnisse behinderter Menschen am Rechner vor Augen zu führen. Für unterschiedliche Einschränkungen gilt es, unterschiedliche Optimierungen vorzunehmen. Von wenigen Dingen abgesehen, ist technisch betrachtet erst einmal darauf zu achten, dass für barrierefreie Webgestaltung alle Tags geschlossen sein müssen. Um es vorwegzunehmen: Der User ohne Behinderung wird von den Modifikationen nichts bemerken.</p>
<h2>Inhalte sichtbar machen und Maussteuerung per Tab</h2>
<p>Nicht sehen zu können macht den Zugang zum Internet nicht unmöglich. Für Blinde stehen mindestens zwei Wege offen, sich mit den Inhalten einer Website vertraut zu machen: Sie kann vorgelesen werden oder es kann eine Ausgabe in Brailleschrift erfolgen. Dafür muss der Inhalt vorbereitet sein. Die gern gewählte Gestaltungsform mit Tabellen ist jetzt obsolet. Eine identische Gestaltung sollte mit einem CSS (Cascading Style Sheets) erreichbar sein. Style Sheets gehören zum Rüstzeug der meisten Webdesigner. Außerhalb der eigentlichen html-Datei gespeichert, steuern sie das Aussehen der Website. Zur Pflicht wird es nun, vorhandene Bilder mit Alt-Texten zu unterlegen, die den Inhalt kurz beschreiben. So werden sie auch für Blinde &#8220;sichtbar&#8221;.</p>
<p>Für Menschen, deren Sehvermögen lediglich vermindert ist, muss auf kontrastreiche Gestaltung geachtet werden. Das fängt schon beim <a href="http://www.12designer.com/de/logo-erstellen/" target="_blank">Logodesign</a> an. Eine gute Lösung kann es sein, verschiedene Gestaltungsmuster zur Auswahl anzubieten. So kann die ursprüngliche Gestaltung beibehalten und dem Sehbehinderten per Knopfdruck ein kontrastreicheres Design zur Verfügung gestellt werden.</p>
<p>Eine weitere Einschränkung am Rechner ist starkes Zittern. Mit einem Tremor kann keine Maussteuerung ausgeübt werden. Der Webdesigner unterstützt den User durch eine intelligente Steuerung der Seite per Tabstops. Ganz nebenbei kann so festgelegt werden, in welcher Reihenfolge die Buttons in den Fokus geraten.</p>
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		<title>Was einen guten Webauftritt ausmacht</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2011 10:38:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Usability-Manager</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[CMS]]></category>
		<category><![CDATA[CSS]]></category>
		<category><![CDATA[HTML]]></category>
		<category><![CDATA[Webauftritt]]></category>

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		<description><![CDATA[Das richtige Webdesign ist oftmals entscheidend für das Scheitern bzw. nicht Scheitern einer Homepage. Was nutzt einem die Suchmaschinenoptimierung, wenn die Seite optisch nicht ansprechend gestaltet wurde? Aus diesem Grund erfahren Sie hier die Möglichkeiten eines erfolgreichen Webdesigns. Ansprüche Unabhängig davon, wie man mit den jeweiligen Technologien umgehen kann, sollte man sich fragen, was man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-12" title="webdesign-template" src="http://www.brauchbarkeit.at/wp-content/uploads/2011/11/webdesign-template-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /><strong>Das richtige Webdesign ist oftmals entscheidend für das Scheitern bzw. nicht Scheitern einer Homepage. Was nutzt einem die Suchmaschinenoptimierung, wenn die Seite optisch nicht ansprechend gestaltet wurde? Aus diesem Grund erfahren Sie hier die Möglichkeiten eines erfolgreichen Webdesigns.</strong></p>
<h2>Ansprüche</h2>
<p>Unabhängig davon, wie man mit den jeweiligen Technologien umgehen kann, sollte man sich fragen, was man mit seinem Internetauftritt erreichen möchte. Soll die Internetseite ein Blog sein, der regelmäßig oder unregelmäßig mit Inhalt gefüllt wird, aber keinen kommerziellen Anspruch hat? Oder möchte man mit der Internetseite einen professionellen Internetauftritt hinlegen und vielleicht sogar Geld mit der Seite verdienen? Bei Firmen und Websites mit kommerziellem Hintergrund, ist der entsprechende Webauftritt von besonderer Bedeutung. In diesem Falle kann sich auch die Investition in einen gelernten Webdesigner lohnen.<span id="more-31"></span></p>
<h2>Notwendige Programme</h2>
<p>Wenn Sie einen einfachen Internetauftritt anstreben, genügt meist ein einfaches CMS, (Content Management System) das mit eigenen Themes und Plugins den Internetauftritt ohne viel Aufwand und ohne große technische Voraussetzung aufwertet. Hierfür benötigen Sie demzufolge keine Vorkenntnisse in verschiedenen Internetprogrammiersprachen. Diese Kenntnisse sind allerdings dann empfehlenswert, wenn Sie höhere Ansprüche an Ihren Webauftritt stellen. Kenntnisse in CSS und HTML bieten sich in diesem Fall an.</p>
<h2>Programmiersprachen lernen</h2>
<p>Wenn man eine eigene Seite hat, die auf einem CMS wie WordPress läuft, sollte man einige Grundkenntnisse besitzen, da es immer häufiger zu Problemen mit den Themes kommt, weshalb gewisse Kenntnisse über Codes notwendig sind. Im Internet finden Sie allerdings viele Anleitungen zur Einführung in Internetprogrammiersprachen. So haben Sie schon nach kurzer Einlesezeit die ersten HTML Codes gelernt. Bevor Sie sich aber an den Code ihrer Seite machen, speichern Sie den Code vorher in einem Word Dokument ab. Oft passieren unerwartete und unbeabsichtigte Dinge und es kann passieren, dass das Theme plötzlich nicht mehr funbktioniert. In einem solchen Fall können Sie beruhigt auf die frühere Version des Codes zurückgreifen. Machen Sie sich keine Sorgen wenn Sie etwas falsch gemacht haben, das passiert selbst Profis. Für Anfänger gilt anfangs immer &#8220;learning by doing&#8221; (lernen, indem man es tut).</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Für eine gute Internetseite benötigt man nicht zwangsläufig irgendwelche Programmierkenntnisse. Einfache Content Management Systeme können einem alles einstellen. Vom Theme bis hin zur richtigen Anordnung der Texte. Doch sobald spezielle Anforderungen an eine Internetseite gestellt werden, sollten spezielle Kenntnisse zur Verfügung stehen.</p>
<p>Pic.: Dark Vectorangel: Fotolia</p>
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		<title>HTML5 oder Flash &#8211; was wird sich durchsetzen?</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 10:31:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Usability-Manager</dc:creator>
				<category><![CDATA[Programmieren]]></category>
		<category><![CDATA[Flash]]></category>
		<category><![CDATA[HTML5]]></category>

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		<description><![CDATA[Flash oder nicht Flash? Diese Frage stellt sich nicht nur Fans von Apples „Post-PC“-Geräten iPhone und iPad – die den Internet-Animations-Standard aus firmenpolitischen Gründen nicht unterstützen. Sondern auch Web-Entwickler. Denn es gibt ja auch HTML5, die nächste Version der Hypertext Markup Language. HTML5 setzt auf eine Multimedia-Integration und verscheidene Animationswerkzeuge, weshalb der offene Standard von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-26" title="Computer Code" src="http://www.brauchbarkeit.at/wp-content/uploads/2011/11/htmlcode2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /><strong>Flash oder nicht Flash? Diese Frage stellt sich nicht nur Fans von Apples „Post-PC“-Geräten iPhone und iPad – die den Internet-Animations-Standard aus firmenpolitischen Gründen nicht unterstützen. Sondern auch Web-Entwickler. Denn es gibt ja auch HTML5, die nächste Version der Hypertext Markup Language. HTML5 setzt auf eine Multimedia-Integration und verscheidene Animationswerkzeuge, weshalb der offene Standard von vielen als Flash-Nachfolger angepriesen wird. In welche Richtung sich der Einsatz beider Techniken entwickelt, lässt sich mittels Vergleich gegenwärtiger Möglichkeiten und Verbreitung abschätzen. </strong><br />
</br></p>
<h2>HMTL5 bietet neue Möglichkeiten</h2>
<p>Das W3C (World Wide Web Consortium) arbeitet momentan an HTML5; der neue Browsersprachen-Standard befindet sich noch bis mindestens 2014 im Entwicklungsstadium. Einige Funktionen von HTML5 sind aber bereits jetzt nutzbar, allerdings nicht in alle wichtigen Internet-Browser integriert. So unterstützen die neusten Versionen von Chrome, Safari und Firefox 80 bis 90% der gegenwärtig umsetzbaren HMTL5 Funktionen, Microsofts Internet-Explorer aber deutlich weniger. Im gegenwärtigen Entwicklungsstadium lassen sich mit HTML5 nur wenige Animations-, Medien- und Design-Effekte von Flash nachempfinden. Da ausgereifte Entwicklungsumgebungen fehlen, ist die Arbeit mit HMTL5 im Vergleich zu Flash deutlich aufwendiger. Selbst auf Apples iOS, das Flash nicht unterstützt, sind in Version 4.3 nicht alle HTML5 Funktionen nutzbar. Im Gegensatz zu Flash sind HTML5 programmierte Web-Inhalte allerdings Suchmaschinen zur direkten Indizierung zugänglich. Eine Suchmaschinen-Optimierung von Web-Content ist daher mittels HMTL5 einfacher umsetzbar als mittels Flash.<br />
<span id="more-25"></span></p>
<h2>Adobe Flash &#8211; Fast-Monopol aus guten Gründen</h2>
<p>Adobe übernahm die Web-Technik Flash 2005 durch den Kauf von Macromedia und entwickelte sie zum de-facto Standard für Online-Marketing, Animation, Video-Einbindung und Web-Design. Durch den Flash-Player, ein kostenfreies Browser-Plug-In, sind Flash-Funktionen allen großen Browsern zugänglich (iOS als Ausnahme) und erreichen damit eine potentielle Zuhörerschaft von mehr als 2 Milliarden Netznutzern. Verrechnet man die Nutzeraufteilung der großen Browser (Stand Mai 2011) können im Vergleich dazu lediglich ca. 800 Millionen Menschen auf einige HTML5 Funktionen zugreifen. Neben Adobes sehr ausgereifter Entwicklerumgebung kann Flash-Webinhalt auch mit Programmen von Drittanbietern erzeugt werden. Die Erstellung komplexer Animationseffekte ist vergleichsweise einfach, den kreativen Möglichkeiten sind daher bei der Verwendung von Flash kaum Grenzen gesetzt. Dass die Nutzer von Apples Post-PC Geräten wie iPad und iPhone prinzipiell nicht auf Flash zugreifen können, hat bei deren Einführung für viel Aufruhr gesorgt. Der Anteil mobiler iOS Internet-Nutzer ist allerdings mit ca. 20 Millionen noch vergleichsweise gering. In Anbetracht der gegenwärtigen Verbreitung und technischen Reife wird Flash wahrscheinlich für einige Jahre der Standard für Web-Animation bleiben.</p>
<h2>Der gezielte Einsatz</h2>
<p>Beide Animationstechniken, Flash und HTML5, bieten Vor- und Nachteile: HTML5 im momentanen Entwicklungsstadium ist alles andere als ausgereift. Wird der neue Web-Standard in einigen Jahren implementiert und durch alle Browser unterstützt, werden wahrscheinlich dennoch nicht alle Funktionen von Flash in HTML5 umsetzbar sein. Flash wird seine Rolle als ausgereifter und fast jedem Browser und Betriebssystem zugänglicher Industriestandard behalten. Die Schwachstellen der Flash-Technik (wie fehlende iOS Unterstützung oder eingeschränkte SEO-Kompatibilität) prädestinieren HTML5 für den Einsatz in diesen Bereichen, HTML5 wird Flash deswegen aber nicht ersetzten. Web-Entwickler sollten also nicht zwischen den zwei Techniken entscheiden, sondern beide gezielt einsetzten. Wer Flash nutzt, begeht sicher keinen Fehler den Umgang mit HTML5 zu erlernen, während der neue Standard entwickelt wird.</p>
<p>Bildquelle: Paul Pirosca &#8211; Fotolia.com</p>
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		<title>Das richtige Schriftbild für Webseiten</title>
		<link>http://www.brauchbarkeit.at/webdesign/das-richtige-schriftbild-fuer-webseiten/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 10:20:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Usability-Manager</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webdesign]]></category>
		<category><![CDATA[Schriftarten]]></category>
		<category><![CDATA[Webseiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Website ist Kommunikation. Aber nicht nur Bilder und Texte können kommunizieren, sondern auch Schriftarten. Dies gilt allerdings nicht nur für die Typografie von Schriften, also zum Beispiel fett, unterstrichen, reine Großbuchstaben, sondern auch für die Schriftarten selbst. So können besondere Schriftarten einen bestimmten Inhalt besonders unterstreichen. Dies liegt insbesondere an der Assoziation, die man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.brauchbarkeit.at/wp-content/uploads/2011/10/schriftsatz-300x224.jpg" alt="" title="Schriftsatz" width="300" height="224" class="alignleft size-medium wp-image-23" /><strong>Eine Website ist Kommunikation. Aber nicht nur Bilder und Texte können kommunizieren, sondern auch Schriftarten. Dies gilt allerdings nicht nur für die Typografie von Schriften, also zum Beispiel fett, unterstrichen, reine Großbuchstaben, sondern auch für die Schriftarten selbst. So können besondere Schriftarten einen bestimmten Inhalt besonders unterstreichen. Dies liegt insbesondere an der Assoziation, die man bei Schriftarten sofort hat. So verbindet man mit der typischen Saloon-Schrift sofort einen Western. Dennoch ist nicht jede Schrift für eine Website im Internet geeignet, das liegt beispielsweise an geringeren Gestaltungsmöglichkeiten von Schriftarten im Web gegenüber einem Druckstück.</strong></p>
<h2>Lesbarkeit und Schriftarten</h2>
<p>Der Umstand, dass Schriften am Monitor nicht so präzise dargestellt werden können wie im Druck, macht einige Überlegung bei der Gestaltung einer Webseite notwendig. Die erste Frage ist, welche Schriftfamilie wähle ich für den Text. Es gibt insgesamt fünf generische Schriftfamilien: Serifenschrift, serifenlose Schrift, kursive Schrift, Fantasieschrift (z.B. Handschrift) und das sogenannte &#8220;monospace&#8221;. Insbesondere die ersten beiden Schriftarten sind die Klassiker im Web, wenn es um die Darstellung der Texte geht. Lesbar sind beide Familien gleich gut. Allerdings sind Serifenschriften, wie z.B. &#8220;Times New Roman&#8221; bei kleineren Schriftgrößen durchaus schwieriger zu lesen. Die Auswahl, ob &#8220;serif&#8221; oder &#8220;sans-serif&#8221; bleibt letztlich eine individuelle Frage. Natürlich werden Nutzer subjektiv die Schriftarten bewerten. Am häufigsten sind im Web daher serifenlose Schriften für lange Fließtexte zu finden, dies beruht auf eben dieser subjektiven Empfindung. Auch deshalb, weil serifenlose Schriften einen moderneren &#8220;Look&#8221; haben.<br />
<span id="more-21"></span></p>
<h2>Leser nicht überfordern</h2>
<p>Soll der Inhalt eines Textes mit Schriftarten unterstrichen werden, die Assoziationen wecken, sollte der Leser des Textes allerdings nicht überfordert werden. Ein zu häufiger Wechsel von Schriftgrößen und Schriftarten wird einen unruhigen Text produzieren. Im Regelfall sollte man sich auf eine kleine Anzahl von Schriftarten und Schriftgrößen beschränken. Zu kleine Schriften werden unleserlich, zu große Schriften sind zu aufdringlich. Zudem sollten manche Schriftartkombinationen strikt vermieden werden. Eine hypermoderne Schriftart kombiniert mit Fraktur ist ebenso schlecht wie die Kombination von zwei Schriftarten, die sich zu ähnlich sind. Hinzu kommt noch ein technischer Aspekt. Viele Nutzer, beispielsweise Menschen mit Sehschwäche, neigen dazu, die Schriftgröße im Browser selbst einzustellen, damit die Lesbarkeit erhöht wird. Hierauf sollte bei der Wahl der Schriftart geachtet werden. Serifenlose Schriften wirken größer als Schriften mit Serifen. Gleichzeitig wirken sie ab einer bestimmten Schriftgröße zu sehr auseinandergezogen, da die Schrift im Vergleich zum Buchstabenabstand zu dünn wird. Sinnvollerweise gibt man hierzu die Schriftgröße in der Programmierung relativ an und nicht mit festen Werten.</p>
<h2>Nutzer sollen die richtige Schriftart sehen</h2>
<p>Prinzipiell konnte ein Nutzer nur die Schriftarten sehen, die er auch auf seinem Rechner installierte hatte. Aus diesem Grund gibt man bei einer Webseitenprogrammierung auch mehrere Schriftarten vor, beispielsweise Verdana, Arial, sans-serif. Irgendetwas Passendes wird für den Nutzer schon dabei sein, so die Denkweise. Glücklicherweise ist die Technik mittlerweile so weit fortgeschritten, dass der Nutzer auch die Schriftart geliefert bekommt, die er sehen soll. Möglichkeiten hierfür sind der CSS-Befehl &#8220;@font-face&#8221; oder aber der Import &#8211; Befehl im Quelltext: @import url (Adresse) &#8211; eines bestimmten Fonts aus einem Web-Fonts-Projekt. Hierzu gibt es kostenfreie und kostenpflichtige Fonts für jeden Geschmack und Anlass im Internet. </p>
<p>Picture: Marek &#8211; Fotolia.com</p>
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