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Okt 2011
Flash oder nicht Flash? Diese Frage stellt sich nicht nur Fans von Apples „Post-PC“-Geräten iPhone und iPad – die den Internet-Animations-Standard aus firmenpolitischen Gründen nicht unterstützen. Sondern auch Web-Entwickler. Denn es gibt ja auch HTML5, die nächste Version der Hypertext Markup Language. HTML5 setzt auf eine Multimedia-Integration und verscheidene Animationswerkzeuge, weshalb der offene Standard von vielen als Flash-Nachfolger angepriesen wird. In welche Richtung sich der Einsatz beider Techniken entwickelt, lässt sich mittels Vergleich gegenwärtiger Möglichkeiten und Verbreitung abschätzen.
Das W3C (World Wide Web Consortium) arbeitet momentan an HTML5; der neue Browsersprachen-Standard befindet sich noch bis mindestens 2014 im Entwicklungsstadium. Einige Funktionen von HTML5 sind aber bereits jetzt nutzbar, allerdings nicht in alle wichtigen Internet-Browser integriert. So unterstützen die neusten Versionen von Chrome, Safari und Firefox 80 bis 90% der gegenwärtig umsetzbaren HMTL5 Funktionen, Microsofts Internet-Explorer aber deutlich weniger. Im gegenwärtigen Entwicklungsstadium lassen sich mit HTML5 nur wenige Animations-, Medien- und Design-Effekte von Flash nachempfinden. Da ausgereifte Entwicklungsumgebungen fehlen, ist die Arbeit mit HMTL5 im Vergleich zu Flash deutlich aufwendiger. Selbst auf Apples iOS, das Flash nicht unterstützt, sind in Version 4.3 nicht alle HTML5 Funktionen nutzbar. Im Gegensatz zu Flash sind HTML5 programmierte Web-Inhalte allerdings Suchmaschinen zur direkten Indizierung zugänglich. Eine Suchmaschinen-Optimierung von Web-Content ist daher mittels HMTL5 einfacher umsetzbar als mittels Flash.
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