17
Okt 2011

Das richtige Schriftbild für Webseiten

Artikelkategorie: Webdesign

Eine Website ist Kommunikation. Aber nicht nur Bilder und Texte können kommunizieren, sondern auch Schriftarten. Dies gilt allerdings nicht nur für die Typografie von Schriften, also zum Beispiel fett, unterstrichen, reine Großbuchstaben, sondern auch für die Schriftarten selbst. So können besondere Schriftarten einen bestimmten Inhalt besonders unterstreichen. Dies liegt insbesondere an der Assoziation, die man bei Schriftarten sofort hat. So verbindet man mit der typischen Saloon-Schrift sofort einen Western. Dennoch ist nicht jede Schrift für eine Website im Internet geeignet, das liegt beispielsweise an geringeren Gestaltungsmöglichkeiten von Schriftarten im Web gegenüber einem Druckstück.

Lesbarkeit und Schriftarten

Der Umstand, dass Schriften am Monitor nicht so präzise dargestellt werden können wie im Druck, macht einige Überlegung bei der Gestaltung einer Webseite notwendig. Die erste Frage ist, welche Schriftfamilie wähle ich für den Text. Es gibt insgesamt fünf generische Schriftfamilien: Serifenschrift, serifenlose Schrift, kursive Schrift, Fantasieschrift (z.B. Handschrift) und das sogenannte “monospace”. Insbesondere die ersten beiden Schriftarten sind die Klassiker im Web, wenn es um die Darstellung der Texte geht. Lesbar sind beide Familien gleich gut. Allerdings sind Serifenschriften, wie z.B. “Times New Roman” bei kleineren Schriftgrößen durchaus schwieriger zu lesen. Die Auswahl, ob “serif” oder “sans-serif” bleibt letztlich eine individuelle Frage. Natürlich werden Nutzer subjektiv die Schriftarten bewerten. Am häufigsten sind im Web daher serifenlose Schriften für lange Fließtexte zu finden, dies beruht auf eben dieser subjektiven Empfindung. Auch deshalb, weil serifenlose Schriften einen moderneren “Look” haben.
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